Füllungen / Inlays / Veneers

fuellungen_inlays_veneers_001Composite Füllungen
(Zahnfarbene Keramik Füllung)

 

Die Composite-Füllung ermöglicht eine schonende und zahnfarbene Versorgung Ihrer Zähne. Diese besteht (vereinfacht ausgedrückt) aus winzigen Glas- und Keramikkügelchen, die sich durch eine spezielle Matrix beim Aushärten besonders eng mit dem Zahn verbinden. Notwendig ist dafür eine spezielle Vorbehandlung, die während der Behandlung erfolgt und eine Klebeverbindung zwischen Zahn und Füllung herstellt.

Da Composite mit dem Zahn verklebt wird, müssen keine Unterschnitte zum Halt der Füllung angelegt werden, nur die Karies wird entfernt und damit der gesunde Zahn geschont. Durch die Verklebung erhält Ihr Zahn zusätzlichen Halt und Festigkeit. Durch die aufwendige Verarbeitung des Materials sind Composite Füllungen zuzahlungspflichtig und liegen je nach Größe zwischen 30-60 €. Die gesetzliche Versicherung übernimmt die Mehrkosten für eine Composite-Füllung nur bei einer nachgewiesenen Amalgamallergie oder einer Niereninsuffiziens.

 

Vorteile:

  • Schonung des Zahnes
    (nur erkrankte Zahnhartsubstanz muss entfernt werden)
  • Längere Haltbarkeit als normale Füllung
  • Ästhetische und funktionelle Wiederherstellung des Zahnes durch anatomische Form- und Farbgebung
  • „Unsichtbare“ Füllung

Inlays

 

Inlays sind Zahnfüllungen, die im Zahntechnischen Labor passgerecht für den jeweiligen Zahn gefertigt werden. Diese so genannten Einlagefüllungen sind länger haltbar als plastische Füllungen aus Composite. Inlays können aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen.

Der Vorteil von Goldinlays liegt in der absoluten Passgenauigkeit der Randübergänge zum Zahn. In der heutigen Zeit legen viele Menschen Wert auf äußerste Ästhetik und Unsichtbarkeit der Restaurationen. Damit fällt die Wahl sehr häufig auf die Inlays aus Vollkeramik.

Amalgansanierung

 

 

Die meisten Menschen haben keine Probleme mit ihren Amalgamfüllungen. Korrekt gelegte Amalgamfüllungen, die gut poliert sind und keine Randspalten aufweisen, stellen für viele Jahre die Substanz und die Kaukraft eines Zahnes im Seitenzahnbereich wieder her. Diese Füllungen sollten belassen und weiter beobachtet werden.

Es herrscht kein Zweifel darüber, dass viele Symptome, darunter Ermüdung, Depression, Reizbarkeit, Schwindelgefühl, Gedächtnisschwäche, Mundentzündung, Diarrhoe, Appetitlosigkeit und chronische Katarrhe oft durch Quecksilber hervorgerufen werden, dem der Körper durch die Amalgamfüllungen ausgesetzt ist. In diesen Fällen sollten die Amalgamfüllungen ausgetauscht werden.

Eine Amalgamsanierung und – ausleitung beginnt also schon damit, dass das Entfernen der Füllungen keine massive Vergiftung verursacht! Die Dentalindustrie hat Hartmetallbohrer entwickelt, die schonend und in größeren Stücken das Amalgam entfernen, um das Einatmen der dabei entstehenden Dämpfe so gering wie möglich zu halten. Nach der Amalgamentfernung besteht die Möglichkeit die entstandenen Defekte mit einer Composite Füllung oder Inlays zu versorgen.

 

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Veneers

 

Mit Veneers bezeichnet man dünne Verblendschalen aus Keramik, die mittels eines Spezialklebers auf die Vorderzähne aufgeklebt werden. Diese Methode kommt vorzugsweise dann zum Einsatz, wenn Verfärbungen oder auch leichte Schiefstellungen der Zähne kosmetisch kaschiert werden sollen, die Zahnsubstanz aber weitestgehend unbeschädigt ist.

Ferner bieten sich Veneers an, um große Zahnlücken zu schließen oder zur Korrektur von zu kurzen bzw. zu kleinen Zähnen. Dabei bestechen Veneers vor allem durch ihre hervorragende Ästhetik, Haltbarkeit und Bioverträglichkeit. Dies liegt an den äußerst günstigen Materialeigenschaften der verwendeten Spezialkeramik (Zirkonoxid), der zur Zeit beste Werkstoff für Zahnersatz.

Zudem können die als Veneers bezeichneten Keramikblenden exakt an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden und sind kaum von echtem Zahnmaterial zu unterscheiden.